TAM Airlines: Einstellung der Strecke Frankfurt – Rio de Janeiro

TAM Airlines informiert, dass mit Wirkung vom 11.08.2013 die Flugstrecke von Frankfurt nach Rio de Janeiro und umgekehrt eingestellt wird. Passagiere, die für diese Flüge Tickets mit Reisebeginn nach dem 11.08.2013 gekauft haben, setzen sich bitte mit der Verkaufsstelle in Verbindung, um eine Umbuchung bzw. Rückgabe der Flugscheine zu erörtern.

[Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr!]

Tag 16 – Eine Reise geht zu Ende

Jede Reise hat ein Ende und mit Wehmut blicke ich auf die unvergesslichen Erlebnisse der letzten 16 Tage zurück.

Mein Flugplan:

15:50 Uhr ab Kapstadt
17:50 Uhr an Johannesburg
South African Airways Boeing 737-800

19:30 Uhr ab Johannesburg
06:10 Uhr an Frankfurt
South African Airways Airbus A340-600

Ich hoffe, die Berichterstattung hat euch gefallen und ihr nehmt den einen oder anderen Tipp mit auf eure eigene Südafrika-Reise.

In den nächsten Tagen werde ich hier weitere Fotos hochladen. Dann könnt ihr selbst nachvollziehen, dass sich eine Reise ans „Kap“ in jeder Hinsicht lohnt.

Solltet ihr Lust bekommen haben und selbst eine Reise planen, freue ich mich, von euch zu hören.

Tag 15 – Shopping im „Canal Walk“

Wetter heute: strahlender Sonnenschein // 32 Grad

Wie bereits gestern angekündigt, habe ich den heutigen Tag mit Einkaufen verbracht. Hierzu bin ich von Stellenbosch mit meinem Mietwagen in das größte Einkaufszentrum Afrikas, dem Canal Walk in der Century City, einem Viertel vor den Toren der Stadt gefahren. Die Mall steht den großen amerikanischen Vorbildern in nichts nach und beherbergt 400 Geschäfte vieler internationaler und nationaler Marken. Um halb 10 stand ich vor der Tür, um genügend Zeit zur Verfügung zu haben. Ruck zuck war es auch dann 16 Uhr und ich hatte genügend Einkaufstüten in jeder Hand. Zeit aufzubrechen in Richtung Blouwbergstrand. Ein letztes Mal den Tafelberg im Sonnenuntergang sehen. Der Ausflug hat sich gelohnt und die Wehmut kommt auf.

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Ciao und Bye bye wunderschönes Cape Town und South Africa. Ich bin mir sicher, wir sehen uns wieder.

Tag 13 & 14 – Von der Karoo ins Weinland

Wetter heute: sonnig // 32 Grad

Leute, das Ende meiner Reise naht. Gestern ging es 400 km von Oudshoorn nach Stellenbosch, dem letzten Ziel meiner Reise. Ich bin der Empfehlung des Reiseführers gefolgt und habe die Route 62 (Pendant der amerikanischen Route 66) quer durch die kleine Karoo genommen. Das hat sich absolut gelohnt, denn die Landschaft war wieder einmalig und führte mal durch weite Täler und mal über enge Bergpässe. Die R62 ist – entgegen meiner Erwartungen – sehr gut ausgebaut und ließ sich wunderbar befahren. In großen Abständen folgten einige kleine Dörfer, die malerisch in die Gebirgstäler eingebettet waren. Auf dieser Strecke liegt im Übrigen auch Ronny’s Sexshop, einem berühmten Etablissement, das natürlich nichts mit einem Sexshop zu tun hat, sondern vielmehr eine Art Saloon mitten in der Pampa ist. Natürlich habe ich gestoppt 》Pflichtprogramm. Und ich war nicht der Einzige. Es gingen einige kühle Bierchen über die Theke, doch ich habe mich an einem herrlichen Milkshake ergötzt. Tipp: PEANUT BUTTER SHAKE. Exzellent!

Nach dem kurzen Stopp spürte der Mietwagen wieder die Sporen, denn es lagen noch einige Kilometer vor mir. Nächster Halt: Rooiberg Estate, etwa 5 km hinter Robertson in Richtung Worcester. Obwohl es sich um ein Weingut handelt, begnügte ich mich mit einer Cafe Latte und hausgemachten Pastries. Göttlich. Angeblich die Besten im Land. Mir hat es sehr gemundet.

Der Rest der Route ist nicht mehr sonderlich erwähnenswert und so erreichte ich nach ca. 5 Stunden Stellenbosch, das Weinzentrum Südafrikas. Ich war erstaunt über die Größe der Stadt und über den Verkehr. Nach X Tagen auf dem Land war ich Staus und hupende Autofahrer gar nicht mehr gewöhnt. Das Protea Hotel Stellenbosch war schnell gefunden und liegt sehr hübsch auf einem Berg etwa 5 km außerhalb, von welchem man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Weinberge und Teile der Vororte hat. Ich habe ein Zimmerupgrade bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Zum Abendessen habe ich ein Lokal der Systemgastronomie-Kette „Ocean Basket“ besucht. Wie der Name schon sagt, gibt es dort  überwiegend Fisch und Meeresfrüchte aber sehr lecker und zu guten Preisen. Dazu ein Glas Chardonney und ich war glücklich.

Heute ging ich auf Weingut-Rundreisen. Ich startete in Stellenbosch und fuhr zunächst nach Somerset West zum Vergelegen Estate, anschließend ging es über einige Bergpässe ins sehr malerische Franschoek, von dort zum Weingut Boschendaal und danach wieder zurück nach Stellenbosch. Alle besichtigten Weingüter sind Perlen und bieten neben Führungen und Weinverkostungen auch Restaurants der Up-Market-Klasse an. Sehr zu empfehlen für Genießer. Man sitzt dort ganz traumhaft unter alten riesigen Baumbeständen – einfach nur toll. Man kann jedoch auch als Besucher einfahren und dort spazieren gehen und einfach nur schöne Fotos machen. Das beindruckendste Weingut war gleich das Erste, Vergelegen im Somerset. Die Einfahrt kostet hier allerdings aktuell 10 Rand, die sich jedoch in jedem Fall lohnen. Die Gebäude und die Parkanlagen sind umwerfend.

So meine Freunde und Follower. Der Tag ist wieder zu Ende. Morgen wird es nicht viel zu berichten geben, denn morgen geht’s zum Shopping in das größte Einkaufszentrum Afrikas, dem Canal Walk vor der Toren Kapstadts. Dort hoffe ich das eine oder andere zu finden und habe glücklicherweise noch ein wenig Guthaben auf meiner Kreditkarte.

Ich wünsche euch allen einen schönen lauen Fruhlingsabend zu Hause.

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Tag 12 – In die kleine Karoo

Wetter heute: strahlender Sonnenschein // 25 Grad

Ciao Plett – Willkommen in Oudshoorn. Ich habe heute Plett am frühen Morgen verlassen und bin zunächst auf der Küstenautobahn N2 nach Knysna gefahren. Ein paar Kilometer hinter Knysna bin ich abermals abgefahren und habe die „Old George Road“ im Hinterland genommen. Sie verläuft parallel zur N2 und führt durch fruchtbares Land. Überall in den Hügeln und Bergen sieht man zahlreiche Felder aber auch alle möglichen Viehherden. Die alte Straße führt Berg auf Berg ab über alte Brücken und einige Bergpässe. Die Landschaft ist wie scheinbar überall hier in Südafrika grandios. Am Ende der Route liegt George, ein optisch sehr attraktive Stadt.

Hier nehme ich Abschied von der Küste und fahre ins Hinterland in Richtung Oudshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht. Die gut ausgebaute Straße lässt sich gut befahren und die vorbeiziehende Landschaft wird immer karger. Dennoch hat sie ihren Reiz. In Oudshoorn angekommen habe ich in einem südafrikanischen Fast Food Restaurant nahmens Wimpy ein Club Sandwich und einen griechischen Salat probiert. Mein Urteil: naja, man verpasst nichts, wenn man nicht dort gewesen ist. Anschließend ging es zur Highgate Straußenfarm etwa 10 km außerhalb der Stadt. Um einen Einblick in die Zucht der gewaltigen Vögel zu erhalten, habe ich an einer Führung teilgenommen. Sehr interessant und auf jeden Fall empfehlenswert. Man hatte auch Gelegenheit, diese Ungetüme zu füttern und sogar auf ihnen zu sitzen. Selbst reiten ist möglich aber nicht ganz ungefährlich und wird nur unter Aufsicht gestattet. Die Führung hatte 110 Rand gekostet und hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach diesem Ereignis bin ich zurück gefahren und habe in unserer wunderschönen Hlangana  Lodge eingesteckt, die am Rande der Innenstadt liegt. Ein tolles Kleinod mit 19 Zimmern, liebevoll geführt. Die Zimmer sind sehr schön und haben eine Terrasse mit weißen Korbmöbeln und von dort blickt man in den idyllischen Garten. Der Service ist hier ebenfalls sehr gut. Über nacht wurde sogar unser Mietwagen gewaschen.

Der Abschluss des Tages war das Dinner bei Bella Cibo, einem Italiener ganz in der Nähe des Hotels. Allerdings ging ich nicht wegen des italienischen Essens sondern wegen des Straußenfleischs hin. Entsprechend gab es Straußencarpaccio und hinterher ein Filet vom Strauß. Sehr lecker und empfehlenswert. Die Cangoo Caves und den Swartberg Pass muss ich leider mangels Zeit auf die nächste Reise verschieben, denn heute liegen noch 450 km vor mir. Heute geht es nach Stellenbosch.

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Meine Güte, die Sonne hat mich so geblendet. Grins

Tag 8 & 9 – Im Addo Elephant Park

Wetter gestern und heute: regnerisch mit wenig Sonnenschein am Nachmittag // 15 Grad

Nach zweistündiger Fahrt auf der N2 und der R335 erreichen wir den Addo Elephant Park, der auch gleichzeitig den Umkehrpunkt unserer Reise darstellt. In der Zwischenzeit hat der Regen der letzten Nacht nachgelassen und die ersten Wolkenlücken sind aufgetaucht. Ich betete, dass das Wetter sich weiter verbessern würde und ich viele wilde Tiere zu Gesicht bekomme.

Zunächst lud ich mein Gepäck in der Zuurberg Mountain Lodge ab, die sehr exponiert auf einer Anhöhe in 690 Metern Höhe liegt und nur über 16 km Schotterstraße erreichbar ist. Gegen drei Uhr nachmittags machte ich mich auf den Weg zum Park, um die letzten Nachmittagsstunden zu nutzen. Parkeintritt für Tagesgäste 160 Rand. Der Himmel ist aufgeklart und die Sonne scheint in warmen Tönen. Perfektes Licht zum Fotografieren.

Ich hatte zunächst nicht erwartet, viele Tiere vor die Linse zu bekommen, doch meine Erwartungen wurden übertroffen. Gleich während der ersten Stunde kam mir so Allerlei vor die Linse.

In der Nacht zog ein weiteres Schlechtwettergebiet durch und es wurde sehr kalt. Auch am kommenden Morgen regnete es permanent und die ungeteerten Straßen waren mit Schlamm bedeckt. Doch im Laufe des Tages ließ der Regen nach und die Wege trockneten ab. Dann kam sogar die Sonne durch. Ein Traum – die Hügel und Täler in diesem Licht zu sehen.

Durch den Nationalpark fährt man mit dem eigenen Auto. Teile der Wege sind asphaltiert, der Rest gut ausgebaute Schotterwege. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Park beträgt 40 km/h und da alle Tiere im Park in freier Wildbahn leben, darf das Auto nur an ganz bestimmten Stellen verlassen werden. Die Big 5 gibt es hier alle. Ich sah aus weniger als 20 Metern Entfernung Elefanten, Büffel, Antilopen, Wildschweine und Zebras. Und auf einem Rastplatz wartete sogar eine Meute Affen. Bitte fragt mich nicht nach der Spezies, denn ich habe keine Ahnung. Heute lief ganz in der Nähe einer Picknick Area ein männlicher Löwe über die Straße. Das hatte ich mir so tatsächlich nicht vorgestellt. Alles erschien mir so unwirklich. Der Parkbesuch war definitiv das größte Highlight der Reise.

Morgen geht es weiter nach Plett(enberg Bay).

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Euch allen einen schönen Abend.