Tag 7 – Auf der Gartenroute II

Wetter: stark bewölkt mit einzelnen Schauern // ca. 20 Grad

Nach einer geruhsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet verließ ich gegen 10 Uhr Knysna in Richtung Tsitsikamma National Park. Wie bereits im Reiseführer zu lesen war offenbaren sich die wahren Schätze abseits der Schnellstraße N2. Also verließ ich diese, so oft es ging und nahm die parallel verlaufende R302. Leider war diese Nebenstrecke nicht durchgängig befahrbar, da Erdrutsche einen Teil verschütteten, der noch nicht geräumt wurde. So kam es, dass ich immer wieder auf die N2 zurück musste. Unter anderem auch zum Passieren der Bloukransbrücke, von deren unterer Plattform sich wagemutige am Bungeeseil in die Tiefe stürzten. Mit 218 Metern handelt es sich aktuell um den tiefsten Sturz der Welt und man sollte es nicht glauben aber die Leute standen trotz des Regens Schlange. Ich schaute mir das Spektakel eine Weile an und setzte die Reise fort. Einige Kilometer weiter kam die Abzweigung zum Storms River Mouth Camp, dem Beginn des bekannten Otter Trails, der auf 42 km Länge entlang des Indischen Ozeans in 5 Tagen zu bewandern ist. Eine Vorbuchung ist obligatorisch, da die Zahl der Wanderer reglementiert ist. Die Einfahrt in den Tsitsikamma Nationalpark kann man als Tages- (55 Rand pro Person) oder Übernachtungsgast (65 Rand pro Person) vornehmen. Die Zufahrtsstraße zum Camp geht teils steil bergab, ist aber asphaltiert und daher gut zu befahren.

Im Camp gibt es wie der Name bereits aussagt Campingmöglichkeiten aber auch Cabins zu buchen. Dabei handelt es sich um einfache Hütten im Stil von Blockhäusern. Die Rezeption befindet sich allerdings noch oben auf der Anhöhe kurz hinter dem Parkeingang. Im Storms River Mouth Camp am Ende der Straße findet man einen Shop und ein Restaurant mit überdachter Terrasse, in dem es für den großen und kleinen Hunger alles gibt. Hier starten auch die Pfade zu den drei Hängebrücken und dem Lookout-Point. Der Pfad ist markiert und führt treppauf treppab an den Hängen vorbei, bis man nach ca. einer halben Stunde die Hängebrücken an der Flussmündung des Storms River erreicht. Toller Spaziergang. Lohnt sich echt. Auf der anderen Seite des Flusses führt ein Pfad mit zahlreichen Stufen hinauf auf den Gipfel zum Lookout-Point. Hierfür muss man allerdings schon fit sein, denn die Stufen haben es in sich und am Ende muss man diese ja auch wieder hinunter.

Nach der Ertüchtigung fuhr ich dann wieder zum Ausgang des Parks und suchte meine Unterkunft in Storms River. In Kürze war das Tsitsikamma Village Inn aufgefunden und ich war total begeistert. Nein, Luxus gibt es hier nicht aber total süße Zimmer im Stil eines kleinen Dörfchens. Ganz bezaubernd lautet mein Urteil und sehr liebevoll geführt. Den Tag habe ich mit einem üppigen Abendessen ausklingen lassen. Das Straußensteak war hervorragend. Gute Nacht aus Südafrika.

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