Le Jardin Majorelle ist ein Besuch wert

Zu einer Reise ins marokkanische Marrakesch gehört auch ein Besuch des „Jardin Majorelle“, der vom mittlerweile verstorbenen französischen Couturier Yves Saint Laurent entworfen wurde. YSL lebte hier viele Jahre und schuf sich sein eigenes Paradies in Form eines fantastischen botanischen Gartens.

Im Augenblick liegen die Eintrittspreise bei MAD 70 (ca. € 7) je Person für den Garten und weitere MAD 30 (ca. € 3) für das im Garten befindliche Museum. Am Einlass ist unter Umständen mit Wartezeit zu rechnen.


Iberostar Club Palmeraie Marrakesch


Ca. 12 Kilometer vor den Toren der Stadt Marrakesch in der sog. Palmeraie liegt das 4-Sterne Hotel, das die spanische Hotelkette Iberostar erst im Herbst letzten Jahres übernommen und während des Winters umfassend renoviert hat. Wer der Hektik und dem Lärm der Großstadt entkommen möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Die ruhig gelegene Anlage erstrahlt nach Ihrer Modernisierung hell und freundlich und versprüht mit Ihren großen Pools und dem fantastischen Garten ein tolles Urlaubsgefühl abseits des Trubels.


Auf die Anbindung an die Innenstadt braucht man dennoch nicht zu verzichten, denn über den Tag verteilt bietet das Hotel sechsmal einen kostenfreien Hotelshuttle in die Innenstadt. Die Tickets hierfür vergibt die Rezeption. Während unseres Aufenthalts waren die großen Busse immer nur mit maximal 10 bis 12 Personen besetzt. Die Fahrzeit in die Innenstadt beträgt je nach Verkehrslage 20 bis 30 Minuten. Der Haltepunkt in der Innenstadt liegt ca. 15 Gehminuten vom berühmten Djema el Fna Platz entfernt.

Wermutstropfen: bei 45 Grad arbeitete die Klimaanlage im Bus nicht richtig, so dass so mancher Passagier dem Kollaps nahe war.


Die Verpflegung in diesem Haus ist gut bis sehr gut. Abwechslungsreiche Büffets mit Show Cooking gab es zu allen Mahlzeiten. Es mangelte aus meiner Sicht an nichts. Alle Speisen waren sehr schmackhaft und außer Internationalem war auch landestypische Kost immer präsent. Das Ambiente im Restaurant ist chic, jedoch sehr hell und wirkt daher etwas ungemütlich.

Positiv: für sehr früh startende Ausflüge oder Abflüge wird ein kleines Frühstück ab 6:00 Uhr zur Verfügung gestellt.


Getränketechnisch ist zu sagen, dass hier das Konzept mit lokalen alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken angewendet wird. Internationale Markengetrönke kosten – sofern vorrätig – extra.

Das Hotel hat selbstverständlich einen Badetuchservice – gegen Kaution in Höhe von MAD 100 je Handtuch (ca. € 10). Der Handtuchwechsel ist gebührenfrei möglich. In der Hotellobby gibt es kostenfreies Wifi mit guter Geschwindigkeit. Auch in den Zimmern hat man Empfang – allerdings hängt hier die Geschwindigkeit sehr stark von der Lage des Zimmers ab, da die Router nicht all zu dicht im Korridor installiert sind. In allen anderen Bereichen gibt es leider keine Abdeckung.


Das Personal ist stets sehr freundlich und bemüht sich sehr. Die Reinlichkeit ist während unseres Aufenthalts TOP gewesen. Die deutsche Hausdame sorgt dafür, dass die Zimmermädchen Ihren Job ordentlich verrichten. Ich durfte sie persönlich kennenlernen.

Hauptsprache in diesem Hotel ist französisch. Die Franzosen stellen auch den überwiegenden Teil der Gäste. Mit Englisch klappt es ebenfalls gut. Deutsch wird leider nicht gesprochen.


Über kleinere Unzulänglichkeiten im Service muss man in einem Land wie Marokko hinwegsehen. Diese sind der Hitze, womöglich dem Ramadan, den Anlaufschwierigkeiten oder vielleicht auch einfach falschen Erwartungen geschuldet. Alles in allem kann man hier eine sehr schöne und entspannte Zeit verbringen und die Strapazen des Großstadtdschungels hinter sich lassen.

Dieses Hotel kann ich für einen Aufenthalt in Marrakesch ganz klar empfehlen, vor allem dann, wenn man sich gleichzeitig in einer großzügigen Garten- und Poolanlage etwas erholen möchte. Wer Luxusklasse erwartet, ist hier jedoch fehl am Platze. Diesen Gästen seien die Hotels Beachcomber Royal Palm, La Mamounia, Sofitel oder das Riad La Sultana empfohlen.

Der umfassend Iberostar Club Palmeraie erfüllt einen vernünftigen 4-Sterne-Standard – nicht mehr und nicht weniger.

Unser Serviceteam freut sich auf eure Anfragen.

Seit langem mal wieder mit Ryanair

Ich bin kein Fan von Ryanair, habe aber wegen passender Flugzeiten und Flugtage diese Airline gewählt um für 5 Tage nach Marrakech zu fliegen.

Meine Beobachtungen in Kurzform:

  • Gute Verkehrsanbindung mit guten Parkmöglichkeiten
  • Zügige Abfertigung, wenn online eingecheckt wurde
  • Kurze Wege bis zum Gate
  • Immerhin ein Duty Free Shop
  • Mäßiger aber branchenüblicher Sitzkomfort
  • Keine verstellbare Rückenlehne
  • Keine Ablagemöglichkeiten am/im Sitz
  • Freundliche Flugbegleiter (auch deutschsprachige)
  • Hohe Preise für Snacks und Getränke
  • Es werden sogar Rubbellose verkauft 😂

Basic Transportation eben, allerdings heutzutage wesentlich freundlicher, als noch vor einigen Jahren

Der Knaller: als die Piloten zur Toilette mussten, haben Sie die Fasten Seatbelt Signs angeschaltet, damit alle Passagiere zu ihrem Sitz zurückkehren mussten. Danach wurden die Seatbelt Signs wieder ausgeschaltet. Ein Hammer, wie ich finde.

Ein schöner Tag in Downtown Toronto

Erst sechs Tage nach meiner Landung in Toronto fand ich die Gelegenheit, einen Ausflug nach Downtown Toronto zu unternehmen. Von Scarborough aus, einem – nennen wir es mal – Vorort nahm ich für $ 3,25 die U/S-Bahn, die bei den Torontonians „The Transit“ genannt wird und fuhr damit in die Innenstadt. Sowohl die Bahn als auch die Bahnhöfe sind hier blitzblank. Abfall und sonstige Schmierereien, die man leider bei uns sehr häufig antrifft, sucht man hier vergeblich. Den Fahrpreis zahlt man am Schalter – alles super easy. Und da es nur wenige Bahnlinien gibt, ist „verfahren“ quasi ausgeschlossen. Umsteigen an den Drehkreuzen ist problemlos möglich und erfordert kein erneutes Ticket.

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Mein erster Anlaufpunkt: das Toronto Eaton Centre, das aus meiner Sicht beste Einkaufszentrum der Stadt, von der Yorkdale Male außerhalb abgesehen. In schönem Ambiente und unter gläsernem Dach ist hier alles zu bekommen. Die U/S-Bahn-Station befindet sich direkt unter der Mall. Trotz Wochenende, vieler Touristen wie auch Torontonians ging es sehr gesittet zu – eine rundherum angenehme Adresse. Auch die Auswahl der Shops kann sich sehen lassen und der kanadische Dollar steht derzeit sehr günstig zum Euro.

Direkt um die Ecke des Eaton Centres liegen altes und neues Rathaus der Stadt. Zu Fuß nur ein Katzensprung.


Nach einem kurzen Fotostop ging es direkt weiter zur Roy Thomson Hall und anschließend zum Wahrzeichen Torontos, dem 553 m hohen CN Tower.


Der CN Tower und das direkt nebenan liegende Rogers Center, Heimat von Torontos Baseball Team „Blue Jays“, sind ein Muss beim ersten Besuch Torontos. Da es für mich nicht die erste Reise hierher war, habe ich mir die Auffahrt auf den CN Tower erspart und auch um das Stadion einen Bogen gemacht. Im Augenblick startet der Preis für die Auffahrt auf das höchste Gebilde Kanadas bei $ 35,00 für Normalzahler. Bestimmte Personengruppen erhalten Ermäßigung. Der „Edgewalk“ und die Auffahrt auf die noch höher liegende Plattform „Skypod“ kosten zusätzlich. Direkt am Fuße des CN Towers liegen auch das Aquarium Canada und die „Steam Whistle Brewery“, einer Brauerei, die in einem alten Lokschuppen untergebracht ist. Einige Lokomotiven sind hier ebenfalls zu bestaunen.

Wunderschön ist auch die quirlige Harborfront Torontos. Sie verleiht dieser Stadt einen maritimen Flair. Von hier verkehren zahlreiche Ausflugsschiffe und auch die Fähren nach Toronto Island, einem der Küste vorgelagerten grünen Naherholungsgebiet mit Wiesen, Stränden, Kanälen, Fahrradvermietung, Snack Restaurants, Grillstellen und dem Billy Bishop Toronto City Airport, Heimat der regional tätigen Porter Airlines, deren Starts und Landungen hier hautnah erlebt werden können. Die Waterfront ist auch Schauplatz vieler Veranstaltungen und Konzerte. Hier ist immer etwas los. Man kann allerdings auch einfach nur Entspannen und das geschäftige Treiben beobachten.

Zum Abschluss hier noch einmal ein Blick auf „den Turm“ aus einer anderen Perspektive…


…sowie ein Lokal mit dem lustigen Namen: The Loose Moose


Abschließend sei gesagt, dass selbstverständlich Reisen nach Toronto in unserer FLUGBÖRSE zu buchen sind wir über unseren Partner GetYourGuide auch Ausflüge und Besichtigungstickets bereits vor Abreise mitbuchen können.

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Seit vielen Jahren mal wieder mit Condor auf Langstrecke

Ich erinnere mich nicht mehr, vor wie vielen Jahren ich meinen letzten Langstreckenflug mit Condor absolviert habe. Zwanzig sind es bestimmt. Daher wurde es Zeit, dieser Phase ein Ende zu setzen und so ergatterte ich mir – Dank eines Hinweises meiner Kollegin – ein Ticket zum Sonderpreis nach Toronto und zurück und zwar in der Premium Class. Schließlich ist die Reisebranche mein zu Hause und ich sollte wissen, was ich meinen Kunden empfehle. 


Meine Maschine auf Flug DE2404 ist ein Neuzugang zur Condor-Flotte aus dem Frühjahr und verfügt im Augenblick noch nicht über die umgerüstete Kabine mit Inseat-Entertainment. Sie stammte aus den Beständen der russischen Transaero, war aber verhältnismäßig gut in Schuss. Die Sitze waren straff und das fehlende Inseat Entertainment wurde über die Ausgabe von portablen DigEPlayern kompensiert. Gäste in der Premium Class erhielten den Player kostenfrei, in der Economy musste man dafür bezahlen. Ich habe sie nicht gezählt aber geschätzte dreißig Filme und unzählige Musiktitel waren darauf vorhanden. Die Maschine soll meines Erachtes im Herbst umgerüstet werden.

Erstaunt war ich vom Service bei Condor. Der stand dem anderer Airlines in nichts nach. Aufmerksam, effizient, zuvorkommend und sehr freundlich – alles TOP. Ich bin auf den Rückflug gespannt. 

Die Premium Class war ausgebucht. Ein Zeichen, dass es Nachfrage nach ein wenig mehr Sitzabstand und etwas mehr Service durchaus gibt. Ich jedenfalls habe die paar Extrazentimeter geschätzt und würde die Premium Class jederzeit wieder buchen, denn ich bin 1,86 m groß und da machen wenige Zentimeter gleich Welten aus. Und den besseren Service sowie mehr Freigepäck gibt es quasi on top.

Hier einige Bilder vom Überflug Grönlands. Das war atemberaubend schön.


Fazit: Ich war positiv überrascht über das Reiseerlebnis mit Condor. Die nächste Reise mit Condor ist bereits geplant und darauf freue ich mich schon heute.